Hat er absichtlich Patienten getötet? Berufsverbot für Bremer Krankenpfleger

Die Bremer Gesundheitsbehörde hat einem verdächtigen Krankenpfleger das vorläufige Ausüben seines Berufes verboten. Dem Mann wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr zwei Patienten im Diako Krankenhaus mit einer Überdosis Insulin absichtlich getötet zu haben. Der 34-Jährige streitet die Taten ab. Die Aufsichtsbehörde will verhindern, dass der Mann weiter als Krankenpfleger arbeitet, bevor der Vorwurf des zweifachen Totschlags geklärt ist. Er saß seit Juli in Untersuchungshaft, wurde aber vor rund einem Monat entlassen, weil das Landgericht keinen hinreichenden Tatverdacht mehr sah.