Kieler Medizinstudentinnen wollen Blutspende-Mangel entgegenwirken

Die Blutspenden im Norden gehen immer weiter zurück und langsam wird die Situation kritisch. Von wöchentlich über 1.000 benötigten Blutspenden allein am UKSH fehlt knapp die Hälfte. Bei der Versorgung mit den Blutgruppen 0 negativ und A positiv wird es besonders eng. Dem Mangel an Spenden wollen die Medizinstudentinnen und Medizinstudenten der Christian-Albrechts-Universität in Kiel (Schleswig-Holstein) entgegenwirken. Sie nehmen am sogenannten Vampire-Cup, einem jährlich stattfindenden Blutspendemarathon, teil. Gleichzeitig ist das Ganze eine Art Wettbewerb, bei dem es darum geht, möglichst viel Blut zu sammeln bzw. möglichst viele Menschen zum Spenden zu animieren. Der Vampire-Cup ist eine Aktion aller Pharmazie-Fachschaften in ganz Deutschland und läuft noch bis Ende Oktober.