Schweinebauern in Niedersachsen in größter Krise seit Jahrzehnten

Die Schweinbäuerinnen und Schweinebauern in Niedersachsen stecken in der größten Krise seit Jahrzehnten. Das teilte die Interessegemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands in Damme mit. Die Gründe dafür sind ein Nachfrageeinbruch beim Schweinefleisch durch Corona und die afrikanische Schweinepest. Zudem sind die Preise für Futtermittel durch den Krieg in der Ukraine gestiegen. Bereits seit zwei Jahren schreiben die Erzeuger Verluste. Konkret heißt das, laut Angaben des Verbands, ein Minus von 70 Euro pro Schwein. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Niedersachsen um rund 43 Prozent auf 4.700 zurückgegangen.