Skelette von Kriegsgefangenen entdeckt: Grabungsarbeiten auf Bremer „Russenfriedhof“ abgeschlossen

Die Grabungsarbeiten auf dem sogenannten Russenfriedhof in Bremen-Oslebshausen sind abgeschlossen. Landesarchäologin Uta Halle hat einen entsprechenden Abschlussbericht vorgelegt. Während der über einjährigen Ausgrabung sind 66 vollständige Skelette sowie unzählige Knochenstücke gefunden worden. Bei den Toten soll es sich um Kriegsgefangene aus Russland und der Ukraine aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. Was mit den geborgenen Überresten passiert, will Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte gemeinsam mit den Herkunftsländern der Verstorbenen entscheiden.