SKODA AUTO verwendet Sitzbezüge aus recycelten PET-Flaschen

ŠKODA AUTO setzt im Interieur seines vollelektrischen ŠKODA ENYAQ iV auf Design Selections anstelle klassischer Ausstattungslinien. Für die Design Selection LODGE nutzt der tschechische Automobilhersteller Sitzbezüge aus Wolle und recyceltem Polyester aus Einweg-PET-Flaschen. Gemeinsam mit seinen Zulieferern und der Wissenschaft arbeitet das Unternehmen an nachhaltig hergestellten, wiederverwertbaren und beständigen Materialien für die Verwendung in der Serienfertigung. Die Beschaffungsprozesse stehen bei ŠKODA AUTO künftig entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch stärker im Zeichen von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Markéta Truhelková, Koordinatorin im Bereich Beschaffung Interieur bei ŠKODA AUTO, betont: „Durch die konsequente Verwendung nachhaltig produzierter Materialien in unseren aktuellen Fahrzeugen verändern sich die Erfordernisse im Bereich Beschaffung und damit auch die Ansprüche an unsere Zulieferer. Deshalb arbeiten wir zusammen daran, innovative nachhaltige Materialien zu entwickeln, die sich – markentypisch ‚simply clever‘ – im Alltag bewähren, leicht verarbeiten lassen und attraktive Designakzente setzen.“ Als größtes privatwirtschaftliches Unternehmen Tschechiens rückt ŠKODA AUTO das Thema Nachhaltigkeit in der Beschaffung von Materialien und Komponenten noch stärker in den Fokus. Dabei bindet der Automobilhersteller seine Zuliefererpartner entlang der gesamten Prozesskette ein. Mit dem tschechischen Zulieferer Sage Automotive Interiors aus Strakonice arbeitet ŠKODA AUTO bereits seit Jahrzehnten zusammen. Er entwickelt innovative Materialien, die anschließend in der Serienproduktion zum Einsatz kommen. Dazu zählen etwa Stoffe aus recycelten Plastikflaschen für die Design Selection LODGE im vollelektrischen ŠKODA ENYAQ iV. Außerdem entwickelt Sage Automotive Interiors Stoffe mit speziellen Fasern, die als Sitzheizung dienen und den Komfort erhöhen sowie speziell reflektierende Garne. Dabei kooperiert das Unternehmen eng mit der Technischen Universität Liberec.