Zahnärzte sagen, dass Patienten bei Untersuchungen oft high auf Marihuana sind

Laut einer Studie der American Dental Association glauben 52 % der Zahnärzte, dass viele ihrer Patienten bei den Kontrolluntersuchungen high sind. Der private und medizinische Marihuanakonsum hat in den letzten Jahren überall in den USA zugenommen. Das liegt daran, dass Marihuana in 19 Bundesstaaten als Freizeitdroge und in 27 Bundesstaaten als medizinisches Marihuana legal ist. Es ist keine gute Idee, kiffend zu einem Zahnarzttermin zu erscheinen, denn 56 % der Zahnärzte schränken die Behandlung für kiffende Patienten ein. Kiffen kann die Herzfrequenz erhöhen und „Nebenwirkungen auf die Atemwege“ verursachen, was „das Risiko der Verwendung von Lokalanästhetika zur Schmerzkontrolle erhöht“. Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass Marihuanakonsumenten mit größerer Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Karies haben als Nichtkonsumenten. Das Rauchen von Marihuana wurde auch mit Zahnfleischerkrankungen und Mundtrockenheit in Verbindung gebracht, was zu anderen Problemen der Mundgesundheit führen kann. Die ADA bittet Zahnärzte und Patienten, über das Kiffen zu sprechen, damit Zahnärzte ihre Patienten bei bestmöglicher Gesundheit halten können.